News / Rennberichte

Bleibt auf dem Laufenden wie es unserem Shop - Fahrer Pascal an seinen Rennen läuft!

Er fährt mit dem Simplon Cirex Fully!


Steckbrief

Name:                                  Pascal von Büren

Zivilstand:                            Verheiratet

Beruf:                                   Lokführer i.A.

Geburtsdatum:                    12.04.1989

Geburtsort:                          Aarau / AG

Grösse:                               178cm

Gewicht:                              80 Kg.

Wohnort:                             Sursee

Lieblings Trainingsort:         Provence und Italien

Hobby:                                MTB, Rennrad, Langlauf, Kochen, Reisen

Aktiv seit:                            seit 2019 ambitioniert, seit Kind Radsport

Disziplin:                             MTB Marathon Mittel-Langstrecken

Zitat:                                   Gib dein Ziel niemals auf bevor du es erreicht hast

Stärken:                              Durchhaltewillen, Zielstrebig, Fokussiert

Beste Platzierung               10 -> M2 Montafon Bike Marathon

Pers. Erfolge:                      2020:     Finisher Bern – Andermatt

                                                               Finisher Zürich - Zermatt

                                            2021:     erste Top 10 Platzierung

So verfolgt Ihr mich:            Instagram -> pascal_pvb

 

                                            Rennberichte auf der A-Team Homepage


Hegau Marathon

 

 

Die Geschichte des letzten Marathons im Jahr 2021 ist eigentlich sehr einfach geschrieben.

 

Ich bin voller Zuversicht nach Singen gefahren, habe mich die vergangenen Tage wie auch am Morgen sehr gut gefühlt.

Auch das Streckenprofil stimmte mich sehr zuversichtlich und mit der Tatsache, dass ich einen persönlichen Helfer an der Strecke hatte, der mich mit Getränk und Riegel/Gel, 4 mal verpflegte, war alles perfekt angerichtet für das beste Rennen meiner Saison.

Leider war diese Zuversicht schnell zunichte.

Der ständige Wechsel zwischen Anstieg und Abfahrt liegt mir eigentlich gut, an diesem Tag war das Gegenteil der Fall.

Nach bereits einer Stunde und 20km machten sich Krämpfe bemerkbar, somit musste ich mein Tempo stark reduzieren. Als die erste Zieldurchfahrt nach 50km sich näherte spielte ich mit dem Gedanken das Rennen vorzeitig zu beenden da sich die Probleme und Krampfanfälle häuften.

Aufgeben war und ist jedoch nicht meine stärke, so beendete ich das Rennen mit zusätzlichen pausen um die Krämpfe zu lösen.

Nach 4h17 erreichte ich völlig ausgelaugt das wohl schmerzhafteste Rennen, welches ich je gefahren bin. Es war eine sehr lange Saison mit vielen Rennen in kurzer Zeit, dies machte sich wohl nun bemerkbar.

Nun geht es an die Erholung, die kommenden Wochen werde ich meine Aktivität zurückschrauben und meinem Körper Ruhe gönnen.

 

 

Vielen Dank allen für die großartige Unterstützung in der vergangenen Saison


Ironbike Einsiedeln

 

 

Am vergangenen Wochenende fand der Ironbike in Einsiedeln statt. Dieses Rennen wurde vermutlich zum letzten mal ausgetragen. Umso mehr freute ich mich am Start zu stehen, an einem Rennen mit vielen Teilnehmer und einem guten Zuschauer Aufmarsch. 

Um 8.00 ertönte der Startschuss. Die ersten 8km am Sihlsee entlang waren mehrheitlich flach und so blieb das komplette Fahrerfeld inkl Elite auch zusammen. 

Nach der Teufelsbrücke und der ersten Steigung riss das Feld jedoch schnell auseinander. 

Für mich war die fehlende Verpflegung am Rennen aufgrund des Schutzkonzept nicht optimal, deshalb hielt ich mich noch sehr zurück, das Rennen ging über 100km und 3600hm.

Bis zur grossen Steigung auf den Spirstock mussten zuerst 4 kleinere Anstiege überwunden werden. Ich konnte ein gutes Tempo halten und mich in einer Gruppe einfinden, welche erst am Spirstock und dem Hauptanstieg auseinander riss. In den steilen kurzen Zwischenstücken mussten einige Fahrer abreissen lassen und somit konnte ich mir ein wenig Boden für die Abfahrt gutmachen, welche ich dann auch benötigte. 

Die letzten Kilometer hatten es dann noch in sich. Einige kleinere Steigungen welche die Beine stark zum brennen brachten, mussten noch überwunden werden.

Nach 6 Stunden 51 Minuten erreichte ich das Ziel in Einsiedeln. Zufrieden mit meiner Platzierung im Mittelfend die ich von Anfang bis Schluss halten konnte.

Diese Saison konnte ich eine extreme Entwicklung durchlaufen und lerne immer mehr, wie ich meine Kräfte bis zum Schluss optimal ausreizen kann.

 

Am 10.10.21 findet nun bereits das letzte Marathon Rennen der Saison statt. Danach geht es an die Planung für die kommende Saison!


Nationalpark Bike Marathon

 

 

Am vergangenen Samstag stand der Nationalpark Marathon auf dem Programm, dass dieser etwas spezielles ist zeigte auch das grosse Fahrerfeld von rund 1500 Teilnehmer.

Die 141km und rund 4000Höhenmeter waren für mich speziell, noch nie habe ich mit dem Bike über 100km absolviert, noch nie ein Rennen welches fast die ganze Zeit über 1500 m.ü.M führt.

Die Wetterprognosen waren ebenfalls nicht gerade schön. Ich wusste aus meiner Erfahrung in den vergangenen 2 Jahren jedoch wie ich mich Mental und Energietechnisch bei einem solchen Rennen verhalten sollte.

Wie es bei einer 1.Teilnahme so ist, startet man von ganz hinten. so bedeutete es für mich mein eigenes Tempo zu fahren und mein eigenes Rennen zu machen, ich konnte im 1. Anstieg viele überholen und mich in einer Grossen Gruppe mit gleichstarken Fahrern einschleichen.

Mit dem Wissen das die richtige Prüfung mit dem Chaschauna-Pass erst nach 70 Kilometer startet habe ich mich bis da ein wenig zurückgehalten.

Der Chaschauna-Pass führt von Livigno über 2700 m.ü.M zurück in die Schweiz, doch die eigentliche Herausforderung war nicht die Steigung, ich habe mich in dieser sehr gut gefühlt, viel mehr machte mir die eisige Kälte zu schaffen und der beginnende "Wintereinbruch". Mit Schneefall auf den letzten 3 Kilometern! Auf den letzten 60 Kilometern zurück nach Scuol, hatte es mehrheitlich nur noch kleinere Steigungen. Bei der allerletzten grösseren Steigung Richtung Guarda, konnte ich mein Tempo erhöhen und einige Plätze gut machen, wie auch Fahrer distanzieren. Nach 8h35 erreichte ich mein Ziel und Blicke auf ein starkes Rennen zurück. Trotz Regen und Schnee und Temperaturen zwischen 0-15Grad konnte ich meine Ziele perfekt erfüllen und mich in der vorderen Hälfte platzieren. Rang 42 in meiner Kategorie und 201 Overall.

 

Nun gönne ich mir eine Woche Erholung, bevor ich die Vorbereitung für die letzten zwei Rennen starte. 


Eiger Bike Challenge

 

 

Eiger Bike Challenge, so unberechenbar für manchen Bergsteiger die Nordwand auch ist, genauso war es dieser Marathon für mich in Grindelwald.

ich bin im vergangenen Jahr bereits einmal 4000 Höhenmeter über 200 Kilometer und 6000 Höhenmeter über 280km mit dem Rennrad gefahren. 

Noch nie aber mit dem Mountainbike über nur 80km über 4000 Höhenmeter.  Für mich war deshalb auch klar, dass dieses Rennen für mich, wie es der Name des Rennen's schon sagt, eine Challenge wird. 

Dieses Rennen war wichtig um Erfahrungen zu sammeln, gerade mit diesen hm/Km Verhältnis.

Ich musste meine Kraft richtig einteilen. An den anderen Rennen kann ich oft am 2. Anstieg meine letzte Kraft ausschöpfen, danach geht es meistens nur noch bergab. Anders aber bei diesem Rennen. Beim 2. grossen Anstieg und über 2000 Höhenmeter, waren erst 40km absolviert. Daher war das eine ganz neue Herausforderung für mich. 

Das Rennen verlief wider erwarten für mich sehr erfreulich.  Von der zu erwartenden Hitze hatte ich grossen Respekt, weil die letzten 1100 Höhenmeter um den Mittag und ohne Schatten in Angriff genommen werden mussten.

Am Vormittag waren die Temperaturen noch angenehm und das Rennen war bloss aufgrund der Topographie eine Herausforderung. Happige Trails und Felsabfahrten gefolgt von steilen Aufstiegen waren zum "Brunch" geplant. Diese Leistungswechsel konnte ich sehr gut umstellen und konnte die Runde über Bussalp, grosse Scheidegg, First und Bachalpsee zurück nach Grindelwald gut absolvieren. Mit 2 kleinen Stürzen in den technisch sehr anspruchsvollen Abfahrten, jedoch ohne grosse Folgen. Dann unten in Grindelwald Grund nach einigen Metern flachem Terrain, ging es noch in den letzten Anstieg mit nochmals 1100 Höhenmeter über ca. 10 km, bei über 30 Grad an der prallen Sonne. Ab jetzt hiess es für mich nur noch gegen die Hitze kämpfen, mich irgendwie mit Wasser kühlen um nicht einen "Motorschaden" zu erleiden. Nach 1h50 Minuten hatte ich es dann geschafft und ich wusste, dass es nun mehrheitlich nur noch bergab geht. Aufgrund einer kleinen Unkonzentriertheit wegen der grossen Anstrengung schlich sich ein kleiner Fahrfehler ein und ich stürzte auf der Kiesstrasse, als mein Vorderrad wegrutschte. Zum Glück blieb ich aber bis auf Schürfwunden und einer Stauchung um Handballen unverletzt. Bloss noch die letzten sehr steilen 100 Meter vor dem Ziel, welche auf mich warteten. Ich wusste aber, dass ich solch kurze Strecken über mein Limit gehen kann, konnte so noch einen Platz gut machen.  

Nach 7 Stunden 36 erreichte ich glücklich und ausgelaugt das Ziel und war froh, konnte ich unter meinen gesetzten 8 Stunden bleiben (Platz 20 meiner Kategorie / 86 Overall). 

Für mich war dieses Rennen ein Schlüsselpunkt in meiner Mountainbike-Karriere. Solch gute Erfahrungen, dass ich mit solchen Strecken immer besser umgehen und meine Kraft einteilen kann, sind für mich Gold wert. 

Somit schaue ich zuversichtlich auf mein kommendes Rennen in 2 Wochen, dem Nationalpark (141km und 4000hm) entgegen, dann heisst es wieder möglichst schnell zu Fahren. 


Montafon M3 Bikemarathon

 

Schlag auf Schlag geht es nun weiter mit den Rennen. 

So stand am vergangenen Wochenende der Montafon M3 Bike Marathon mit seinen 65km und 2400Hm auf dem Programm. 2 Wochen hatte ich nun Zeit, mich an mein neues Simplon Cirex zu gewöhnen.

Zum ersten Mal fuhr ich ein Rennen, welches ich vor 2 Jahren schon einmal gefahren bin. Damals benötigte ich 4 Stunden 13 Minuten - so war mein diesjähriges Ziel die Strecke unter 4 Stunden zu absolvieren. 

Am Anfang war das Rennen sehr nervös. Bei der moderaten Steigung Richtung Silbertal gab es in meiner Gruppe extrem viele Tempowechsel, weshalb ich mich entschied, mein eigenes Tempo zu fahren und die Gruppe ziehen zu lassen um nicht zu übersäuern.

Dies stellte sich als richtiger Entscheid heraus. Nach wenigen Kilometer konnte ich einige Ausreisser wieder auf- und überholen. Die erste Steigung ging sehr gut und so ging es in den 1. Singletrail. Dieser war aufgrund starkem Regen in der Nacht extrem schlammig und rutschig, ging jedoch da es keine Kurven gab, sehr gut. In der weiteren Abfahrt konnte ich einige Fahrer überholen.

Bevor es in den 2. Trail ging, kam es zu einem Zwischenfall. Ein Bauer liess sein Hund trotz Rennen frei rumlaufen. So kam es wie es kommen musste, der Hund begab sich auf die Rennstrecke. Für mich war es leider nicht mehr möglich ohne Sturz zu bremsen. Das Glück war aber auf meiner Seite.  Nachdem ich mich wieder gefasst habe konnte ich ohne Defekt weiterfahren. Die weitere Strecke war dann auch nicht mehr so schwer. Da der Untergrund steinig war spielte der nächtliche Regen auch keine Rolle mehr. 

in der Zwischenfläche und der beginnenden 2. Steigung konnte ich dann wieder einige Fahrer einholen. Meine Taktik ging gut auf und meine Vermutung bewahrheitete sich,  indem ich dachte, dass einige zu schnell fahren und an der 2. Steigung büssen werden. Ich konnte aber meine Pace durchziehen und so ein sehr gleichmässiges Rennen fahren. Aufgrund meines Sturzes machten sich aber die Schürfwunden und Schmerzen im Bein immer mehr bemerkbar. Ich wusste jedoch, dass ich mein Ziel unter 4 Stunden noch erreichen kann und ich wollte in die Top 100 vom Gesamtklassement fahren. So blendete ich die Schmerzen aus und konnte am Schluss der Steigung auch noch welche überholen, die 45 Minuten vor mir gestartet sind. Dies stimmte mich gut und so holte ich die letzten 15 km noch alles aus mir und erreichte das Ziel nach 3 Stunden 55 Minuten und somit 18 Minuten schneller als noch im Jahr 2019. In meiner Kategorie erreichte ich in diesem Rennen zum 1. mal die Top 10.

(Platz 10 meiner Kategorie / Platz 38 Gesamtklassement) 

 

Nächstes Rennen: 14.08.2021 Eiger Bike Challenge

 

 


Engadin Bike Giro

 

Nach dem Saisonstart vor 2 Wochen kam es nun zum nächsten Event, der Engadin Bike Giro stand am vergangenen Wochenende auf dem Programm, 3 Tage 166km und 6'405 Höhenmeter.

Für mich die ersten Erfahrungen an einem Mehrtagesrennen. Nachdem ich im vergangenem Jahr Zürich-Zermatt beendet habe, war ich mir aber sicher, dass ich dieses Rennen gut fahren kann.

Am Donnerstag nach einem Bikedefekt im letzten Training in St.Moritz musste ich schnell handeln um noch starten zu können. Das A-Team 2Rad hat mir umgehend ein Bike bereitgestellt, so musste ich lediglich die 500km mit dem Auto auf mich nehmen um das Bike zu holen.

 

Am Freitag um 14.00 Uhr startete die 1. Etappe die ersten 43km und 1772hm.

Ich war aufgeregt und freute mich auf diese neuen Erfahrungen. Wie kann ich meine Kräfte einteilen, wie schnell kann ich mich an das neue Bike gewöhnen und wie gut konnte ich die Turbulenzen wegstecken.

Ich hielt mich in der 1. Etappe ein wenig zurück und gab mir die Zeit, mich ans Bike zu gewöhnen und fuhr nach 2h 53 ins Ziel. 

 

Tag 2: 63km und 2 mal auf 2500 m.ü.M

Die erste Steigung zum Lej Alv ging sehr gut ich konnte meine Pace sehr gut halten und den anschliessenden Downhill auf dem Olympa Trail geniessen. In der Fläche fuhren wir in einer 5er Gruppe. Ich konnte sehr gut mithalten und im Anstieg mussten immer mehr Fahrer abreissen lassen.

In der Höhe, erneut über 2000 m.ü.M, musste auch ich ziehen lassen. Ich bekam extreme Probleme mit der Luft und musste anhalten. Danach hiess es für mich nur noch irgendwie das Ziel zu erreichen.

 

Tag 3 über 60Km und ca. 2000hm

 Die ersten 5km waren flach und die ersten 29km nur mit kurzen Up- und Downhills. Nach dem vorherigen Tag war mein Ziel bei der kurz nach dem Start gebildeten Gruppe zu bleiben und schauen, wie ich mich fühlte. In den ersten kurzen steigungen fielen einige Fahrer zurück in unsere Gruppe. Nach ca. 20km hatte ich das Gefühl stärker wie der Rest der Gruppe zu sein und griff an einer kurzen Steigung an. Beim anschliessenden Downhill konnte ich den Abstand weiter ausbauen und ging bei Kilometer 29 in die Steigung. Diese war 8 Kilometer und 500hm, ich fand gleich mein Rhytmus und konnte weitere Fahrer aufholen und mein Tempo bis zum Schluss hochhalten. So war es am Schluss eine gute Etappe und ich konnte die ersten 2 Tage in den Hintergrund schieben und mich im Schlussklassement um 5 Plätze verbessern. 

Dieses Etappenrennen hat mir extrem viele neue Kenntnisse gebracht, welche ich am kommenden Rennen vom 31.07.2021 in Montafon für meine Strategie nutzen kann.

 

 

 

 


O-Tour Bike Marathon
Das Warten hat ein Ende. Die MTB-Marathon Saison startet mit der O-Tour nun doch, wenn auch nur für 2 Rennen. Dennoch war die Freude gross, lange war ungewiss, ob überhaupt ein Rennen starten würde. Die ganze rennfreie Zeit konnte ich optimal nutzen um meine Schwächen zu trainieren. Mit meinem Coach konnte ich mich gezielt und optimal auf den Start vorbereiten. Im Startanstieg auf die Richmettlen konnte ich sehr gut mithalten und einige Plätze gut machen. Nach 18km leider hat mich ein E-Bike, welches nach uns gestartet ist, von der Strecke abgedrängt als es zum Sturz kam. Neben Schürfwunden an Ellenbogen und Bein, hatte ich nun mit Schmerzen in der Hand zu kämpfen, welche sich im Downhill mit den Erschütterungen bemerkbar machten. Dann ging es auf die 2.Runde Richtung Ächerlipass, da hat sich das Fahre

rfeld sortiert und so fuhren wir in einer 4er Gruppe auf den Pass. Das gute Training machte sich bemerkbar, ich konnte m

ein Tempo von Anfang an durchziehen. In der technischen Schlussabfahrt war ich mit meinem Hardtail dann doch im Nachteil und verlor einiges an Zeit. In den letzten 4 Kilometer über den Flugplatz Alpnach konnte ich nochmals richtig Gas geben und die verlorene Zeit aufholen. Vielen Dank an mein Coach für den Tipp mit der aerodynamischen Haltung, so kam es dann zu einem harten Schlussspurt, welcher ich für mich entscheiden konnte und ich mir Platz 28 in meiner Kategorie sichern konnte. Nun ist es wichtig dass ich mich gut erholen kann. Am Mittwoch fahre ich ins Engadin um mich auf den Nationalpark-Marathon vom kommenden Samstag vorzubereiten. Diese 2 Rennen sind für mich wichtig, um die Erfahrung zu sammeln und mich auf die kommende Saison vorzubereiten, welche dann hoffendlich wieder normal planbar ist. 
Wir Gratulieren Pascal für die Top Leistung und wünschen Ihm weiterhin viel Erfolg bei seinen nächsten Rennen!

 Pascal an seinem zweiten Saisonrennen

 

 Am vergangenen Freitag stand ich diese Saison zum 2.mal als Shop-Fahrer von A-Team 2 Rad Beromünster am Start.

Gleich wie bereits im Juli mit dem Rennrad, ebenfalls gleich wie im Vormonat das Rennformat Chasing Cancellara.

Da nach wie vor die Marathonrennen mit dem MTB ausbleiben und auch weitere Rennen ausgefallen sind, startete ich erneut an einem Strassenrennen von Zürich nach Zermatt 280Km und 6500Hm.

Im Normalfall Nutze ich das Rennrad lediglich als Trainingsgerät, doch wie so oft in diesem Jahr kommt vieles anders wie geplant und Spontanität ist gefragt.

Anfang Woche sah es noch ganz danach aus als müsste ich forfait geben. Am Dienstag begonnen mit einer Migräne, hatte ich es am Mittwoch mit Gliederschmerzen und einer Erkältung zu tun, ein Corona-Test musste gemacht werden. Zum Glück kam am Donnerstag das negative Testergebniss und ich fühlte mich auch wieder gut.

Um 02.00Uhr Nachts war mein Start in Zürich und mein Zwischenziel war mal gut über den Grimsel zu kommen, in Innertkirchen nach ca. 7 Stunden und 155km musste ich mich dann Verpflegen um nicht in ein Hungerast zu fallen.

Den Grimsel gelang mir dann relativ gut, aber ich wollte nicht zu viel riskieren da ich Anfang Woche noch Krank war und ein Einbruch eine Aufgabe bedeuten könnte.

So fuhr ich nie zu knapp an meine Grenzen. Das Wallis konnte ich dann trotz Gegenwind gut durchfahren. Nach 15std 15min (14h Fahrzeit) erreichte ich in Zermatt das Ziel. Die Wettervorhersage war zum Glück sehr ungenau, so regnete es erst auf den letzten 2 Km und ich konnte dieses lange "Training" bei gutem Wetter geniessen.

 

 

Nun hoffe ich das am 13.09.2020 die O-Tour stattfindet und ich meinen ersten Start in diesem Jahr mit dem MTB in angriff nehmen kann. 

 

 

Wir Gratulieren Pascal für die Top Leistung und wünschen Ihm weiterhin viel Erfolg bei seinen nächsten Rennen!


Verspäteter Saisonstart

 

Am 03.07.2020 startete nach Corona bedingter Rennabsagen die Saison doch noch.

 

Es tut gut wieder Rennen zu fahren. Endlich konnte ich wieder meine Grenzen übertreten, endlich wieder leiden.
Bern Andermatt 210km und 5000Hm galt es zu bezwingen.

 
Der Start war sehr gut, die ersten 100km haben wir in 3.5 Stunden absolviert, das Zwischenziel wurde somit trotz sehr starkem Regen erreicht.
Den weg auf dem Grimsel mit 2'164 m.ü.M und die steigende Kälte machten den Fahrer zu schaffen. Stark durchnässt über 2'000 m.Ü.M bei 3 °C, das war hart.

 

Dann schnell runter nach Ulrichen und über 20°C, da begannen bei Pascal, Krämpfe in Wade und Magen, so war der Start am Nufenen nicht einfach und Raubte einiges an Motivation.
bei fortschreitender Höhe am Nufenen ging es dann immer besser und wir konnten auch eine gute Abfahrt nach Airolo hinlegen. Nun freuten wir uns auf die Tremola, eine Woche zuvor war diese sehr schön zu fahren. Halb oben war diesmal dann alles anders, wir kämpften mit Eisigem Gegenwind, diese letzten 5 Km waren anders als erwartet dann nochmals ein extrem harter Aufstieg. So haben wir als Team den Gipfel nach 10h 24 min (9h45 reine Fahrzeit) erreicht.
Stolz auf die Leistung, noch nie hat Pascal ein Strassenrennen absolviert. Und noch nie haben wir so viele Höhenmeter auf 200km zurückgelegt.
Schlussrang 34 von 74 hiess es am Schluss. Mehr ging unter diesen Bedingungen nicht, wir fuhren am Limit und die Wetterbedingungen setzten uns mehr zu als wir dachten.
Aus diesem Rennen kann viel Lernreiches gezogen werden.
Nun startet Pascal am 16.08.2020 in einem Trainingsrennen in die MTB-Rennsaison, bevor dann am 13.09.2020 die sehr kurze (3 Rennen) MTB-Marathonsaison in Obwalden startet.


neue Trikots für die Velogruppe Michelsamt

 

Nach der neu Lancierung unseres Trikots, haben wir uns entschieden, auch die Velogruppe Michelsamt mit neuen Trikots aus zu rüsten. 

 

Danke an die ganze Gruppe für das langjährige Vertrauen und die Wertschätzung.

 

vielen Herzlichen Dank an Godi von Büren der das ganze Organisiert. Weiter so!

 


Radquer Schweizermeisterschaften in Steinmaur

 

Am 14.01.2018 fanden in Steinmaur ZH die Schweizermeisterschaften statt. Jasmin startete als Favoritin. Sie konnte sich von Beginn vorne absetzen und wurde souverän Schweizermeisterin!

Herzliche Gratulation!


Flückiger Cross Madiswil

 

Endgültig im Winter angekommen! Die Strecke war durch den tiefen Boden sehr anspruchsvoll geworden. Die Abfahrt konnte dank zwei künstlichen Linien gut gefahren werden. Direkt zum Start fängt der erwartete starke Regen an. Jasmin fuhr von beginn weg direkt hinter Eva Lechner. Sie konnte den zweiten Platz bis ins Ziel souverän halten, zu Lechner war der Abstand aber zu gross. 

 

Bis zum Start der Herren hat sich das Wetter nochmals beruhigt. Doch das war nur eine kurze ruhe Phase vor dem eigentlichen Sturm. Es begann ab Rennmitte 

an zu Hageln. Der Wind kam Sturm artig und es Blitzte. Seit über zehn Jahren wurde keine Siegerehrung verschoben, das alleine heisst schon sehr viel.

Nach fünf Runden war für Marcel Schluss. Wegen der Kälte und weil er erst seit Donnerstag nach einer kleinen Grippe wieder auf dem Rad war. Der Verstand gab nach, die Gesundheit dankt. 

Gewonnen wurde das Rennen von Lars Forster vor Nicola Rohrbach und Andri Frischknecht.

 

Wir Gratulieren!

 

Weiter geht es erst im Dezember, mit den beiden Rennen in Nyon 2. Dezember und Sion 3. Dezember.

 

 


EKZ Crosstour Hittnau

 

 

Das letzte Rennen im Oktober, das erste Rennen mit der Winterzeit, das erste Rennen kalt und dreckig. Ein paar Eckdaten zum Radquer in Hittnau.

Jasmin konnte den beiden stark fahrenden Frauen aus Frankreich und Tschechien nicht ganz folgen. In der zweiten Runde hat sie das Loch aber nochmals schliessen können. Sie konnte die Pace der beiden Ausländerinnen aber nicht mithalten und wurde gute dritte. In der Gesamtwertung steht sie weiterhin hinter Pavla Havlikova, die zweite von Hittnau, auf dem zweiten Rang.

 

Bei den Elite Männern ging der Sieg an den Deutschen Marcel Meissen. Marcel hatte einen sehr guten Start. In der zweiten Runde leider ein Sturz und der Lenker war schräg. Er verlor bis zum Wechselposten einige Plätze. Konnte sich dann aber wieder steigern und wurde starker 28.

 

Wir Gratulieren!


EKZ Crosstour Aigle

 

Sonntag 15. Oktober, der erste Abstecher in die französisch sprechende Schweiz. Genauer ins Unterwallis. Es stand der dritte Lauf der EKZ Crosstour an.

Bei den Frauen startete mit Helen Wyman, der zweifachen Europameisterin und mehrfachen Britischen Meisterin. Jasmin ging von beginn weg ein hohes Tempo an. Nach der ersten Runde kam sie mit ein paar Metern Vorsprung vor Wyman und Havlikova. In der vierten Runde musste Sie die beiden Profis aber ziehen lassen, es machten sich Rückenschmerzen bemerkbar. Sie konnte den dritten Rang souverän verteidigen. Am Ende waren es gar nur 38 Sek Rückstand.

Gewonnen hat Wyman vor Havlikova. In der Gesamtwertung ist Jasmin an zweiter stelle hinter Havlikova.

 

Bei den Elite Männern konnte Marcel Wildhaber seinen zweiten Saisonerfolg nach Bern einfahren. Knapp dahinter folgt Simon Zahner. Schweizer Doppelsieg!

Marcel musste am Start sehr viel Staub schlucken, den die Strecke war staub trocken und das Thermometer gab über 20Grad an. Er konnte sich aber im Rennen steigern und wurde guter 29. von 38 gestarteten Fahrern.

 

Wir Gratulieren!

 


Int. Cyclocross Lutterbach Pfastatt FR

 

Am 08. Oktober stand das erste Rennen im Ausland an. Jasmin fuhr von beginn weg in der Spitzengruppe die nach Rennhälfte noch aus vier Fahrerinnen bestand. Jasmin fuhr ein sehr aktives Rennen. Am Ende war nur die Französische Topfahrerin Lucie Chainel schneller. Jasmin verlor als zweite nur ein paar Sekunden.

 

Um 15:00 Uhr fand dann das Eliterennen statt. Am Start standen 30 Fahrer. Marcel fuhr von beginn weg um den 23. Platz, konnte gegen Mitte des Rennens aber noch zu legen und wurde sehr guter 20.


EKZ Crosstour Bern

 

Das Radquer in Bern fand zu ersten mal statt. Ein voller Erfolg, attraktive Strecke, Super Ambiente und viele Zuschauen am Streckenrand.

Jasmin konnte sich schon bald in der vierer Spitzengruppe etablieren. Gegen ende des Rennens konnte Sie das Tempo der drei anderen Fahrerinnen nicht mehr mit gehen und wurde gute vierte.

Marcel fuhr bei den Elite Männern ein gutes Rennen. Wurde leider in der zweitletzten Runde überrundet. Mit dem 34. Rang kann aber sehr zufrieden sein.

 

Wir gratulieren Herzlich!

Am nächsten Sonntag geht es in Frankreich weiter mit dem Cyclocross Lutterbach UCI C2


Radcross Illnau

 

Am Sonntag 24.09.2017 fand in Illnau ZH das Internationale Radcross statt.

Jasmin fuhr ein sehr konstantes Rennen an der Spitze. Sie hatte sich vorgenommen nicht zu schnell zu starten.

Jasmin konnte sich immer gut vorne behaupten, in der letzten Runde waren nur noch Jasmin und Marlene Morel Petitgirard an der Spitze. Nach einer Tempoverschärfung im Aufstieg konnte Jasmin nicht mehr mitthalten und wurde gute zweite.

Wir Gratulieren!!

 

Marcel fuhr bei den Elite Männern. Nach einem sehr guten Start konnte er aber sein Tempo nicht halten. Nach Rennhälfte wurde leider die 80% Regel angewendet. Von 42 gestarteten Fahrern konnten gerade mal 18 Fahrer das Rennen beenden.



 Radquer Kalender 17/18

 

 

17.09.2017                                          EKZ CrossTour Baden 24.09.2017                                          Radcross Illnau C2

30.09.2017                                          Quercup Aarwangen

01.10.2017                                          EKZ CrossTour Bern C2

07.10.2017                                          Quercup Holderband SO

08.10.2017                                          Cyclocross Lutterbach FR UCI C2

14.10.2017                                          Quercup Murgenthal

15.10.2017                                          EKZ CrossTour Aigle C1      

21.10.2017                                          Quercup Oensingen

28.10.2017                                          Quercup Möriken Wildegg

29.10.2017                                          EKZ CrossTour Hittnau C1

04.11.2017                                          Quercup Pfaffnau

05.11.2017                                          Europameisterschaft in Tabor CZ

12.11.2017                                          Flückiger Cross Madiswil C1

02.12.2017                                          Cyclocross Nyon C2 

03.12.2017                                          Cyclocross Sion C2

10.12.2017                                          EKZ CrossTour Eschenbach C1

26.12.2017                                          Radquer Dagmersellen C2

02.01.2018                                          EKZ CrossTour Meilen C1

14.01.2018                                          Schweizermeisterschaften Steinmaur

 


Schweizer Meisterin!

 

Jasmin fährt an der Radquer Schweizermeisterschaft in Dielsfdorf als erste über die Ziellinie. Sie musste aber hart für diesen Sieg kämpfen. Auf dem 2. Rang folgt Lise-Marie Henzelin die nur gerade 3 Sek auf die Siegerin verlor.

 

Sie konnte damit ihren 7. Schweizermeister Titel holen.

 

Das ganze A-Team gratuliert ganz Herzlich!

 

Radquer Saison 2016/2017

9x Podest, davon vier Siege!

1. Jahresklassement Frauen Elite

 

Gute Saison von Mäsi

 

 

 

 

 

 

Radquer Saison 2016/2017

 

 

2x Podest bei den Heimrennen Pfaffnau und Dagmersellen

6x Top Ten

17. Rang an den Schweizermeisterschaften in Dielsdorf bei den Profis

 

Elite Qualifikation! Bravo!