News / Rennberichte



Enttäuschender Saisonabschluss am Ultra-Bike Kirchzarten

Bericht von Pascal von Büren

 

 

Um mich optimal auf das Rennen vorzubereiten, bin ich mit meiner Familie bereits am Freitag angereist. Es sollte mein Saisonhighlight 2024 werden.

Ich konnte mich sehr gut von den vergangenen 2 Wochen erholen und die Beine fühlten sich sehr gut an.

Das Unheil bahnte sich dann bereits am Samstag vor dem Rennen (Sonntag) an. Als ich mit dem Training gestartet bin, funktionierte der Leistungsmesser nicht mehr. Meine Versuche diesen zu reparieren waren leider erfolglos.

So absolvierte ich das Training nach Gefühl und stellte mich darauf ein, dass auch das Rennen ohne Leistungsmesser gefahren wird.

Dieser Umstand machte mich schon ein wenig nervös, denn die vergangenen 3 Saisons bin ich ständig nach den Wattwerten gefahren, bzw. habe ich diese als Anhaltspunkt genommen.  Dennoch sollte meine Erfahrung ausreichen, um das Optimum rauszuholen.

 

Am Sonntag um 8.15 Uhr erfolgte der Start für die 71km und etwa 2000Hm. Dass diese Strecke mir liegt, konnte ich im vergangenen Jahr beweisen, die Zeit von damals 3h39 galt es zu unterbieten.

Der Start verlief sehr gut, ich konnte mich gleich einer Gruppe anschliessen welches gute Tempo machte und einige Überholungen vollzogen. Ich konnte meine Kräfte gut einteilen und hatte am Schluss auch nicht zu viel Energie über, somit wusste ich, dass ich trotz fehlender Wattmessung die Energie gut eingeteilt habe und eine gute Strategie verfolgte. Vor dem letzten Anstieg und 10 km vor dem Ziel wusste ich jedoch, dass ich mein Ziel nicht erreichen konnte. Positiv denkend versuchte ich noch das Optimum rauszuholen. In der Abfahrt vor dem Ziel konnte ich aufgrund meiner Technik, welche ich die vergangenen Jahren verbessert habe, noch einiges an Zeit rausholen und einige Fahrer überholen.

Plötzlich und aus mir unerklärlichen Gründen flog mir dann noch die Kette raus bei der Abfahrt auf einem Wiesenstück. Dies kostete mich auch noch einige Sekunden. Ein Fahrer überholte mich. Ich setzte mir das Ziel, mir den Platz noch zurückzuholen. Da ich von meiner Endschnelligkeit weiss, fuhr ich nun aus taktischen Gründen nicht gleich weg, sondern sparte mir die Körner für den Zielbereich, wenigstens dies ging auf. Ich Erreichte das Ziel nach 3h55 leider völlig enttäuscht. Für mich am schlimmsten ist, dass ich komplett über die ganze Strecke Zeit verloren habe und nicht verstehen kann, weshalb.

 

 

Meine Saison ist nun frühzeitig beendet, da ich noch ein Sprachaufenthalt für meine Arbeit besuche. Daher heisst es nun erholen, einer enttäuschenden Saison abhaken und dann gut vorbereiten um im kommenden Jahr komplett neu anzugreifen.

 

 


Premiere an einem Duathlon

Bericht von Pascal Rauber

 

 

Nach erfolgreichem Saisonstart wollte ich mich einmal an einen Duathlon wagen. Ich entschied mich für die Teilnahme an den Duathlon Series in Nottwil. Die Strecke kenne ich bereits durch meine letztjährige Triathlon Premiere. Dieses Jahr gab es jedoch kleinere Anpassungen. Die Laufstrecke wurde angepasst, damit diese auch für Paratriathleten geeignet ist. Eine super Sache wie ich finde! Die Fahrradstrecke bleibt identisch.

Einige Tage vor dem Rennen besuchte ich nochmals den Start und die Wechselzone in Nottwil. Ich übte den Wechsel vom Laufen aufs Rad mit bereits eingeklickten, ausnivellierten Schuhen. Dieser Wechsel stellte sich als eine wesentlich schwierigere Herausforderung dar, als es die Videos der Profis erahnen lassen. Gut habe ich hier nochmals etwas Zeit investiert. Noch einmal kurz das Rennen im Kopf durchgehen: 5km Rennen, 20km Rad, 3km Rennen, oder anders gesagt: 3 Runden, 2 Runden, 2 Runden.

Das Rennen startete am Sonntagmorgen um 08:10 Uhr mit einem Massenstart. Nach vorgängigem Einrichten der Wechselzone, und gemeinsamen Einlaufen mit Matteo, stand ich etwas nervös an der Startlinie.

Die ersten 5km auf der Laufstrecke verliefen sehr gut. Ich hielt mich an die Worte meines Lauftrainers und startete das Rennen etwas langsamer. Trotz meiner etwas höher gewählten Pace konnte ich einige Plätze gut machen und die drei Runden vergingen sehr schnell.

Der Wechsel aufs Rad funktionierte für meine Verhältnisse super. Es gelang mir auf Anhieb perfekt in die Schuhe zu steigen und loszufahren. Auf der Radstrecke konnte ich einige Plätze gut machen, auch dank dem schnellen Simplon Pride 2 welches ich vom A-Team für diese Saison ausleihen darf.

 

Zwei schnelle Runden später ging es nach einem etwas hektischem Wechsel, und einigen Unklarheiten wo die Strecke weiter geht, wieder auf die Laufstrecke. Die ersten 500 Meter konnte ich beinahe kein Tempo aufbauen und wurde von mehreren, besiegt geglaubten Mitstreitern, überholt. Es verging fast eine ganze Runde, bis sich meine Beine an die neue, alte Belastung gewöhnt hatten. Die zweite Runde verlief wesentlich besser, und ich konnte meine Pace noch etwas verbessern. Für einen Endspurt reichte die Kraft aber nicht mehr aus. Der zweite Lauf war somit langsamer als der Erste. Ein Unding wie ich später belehrt wurde. Overall bin ich trotzdem sehr zufrieden und meine Premiere bescherte mir den dritten Platz in meiner Altersgruppe. Bis zur Elite (beinahe zehn Minuten schneller auf diesem Kurs) ist es aber noch ein weiter Weg.

 


4. Teilnahme bei Chasing Cancellara

Rennbericht von Pascal von Büren

 

Am vergangenen Samstag durfte ich zum 4. Mal das Rennen von Cancellara bestreiten.

Wie immer bei diesem Format stand für mich die persönliche Grenze vor der Platzierung. Meine gesetzte Zeit lag bei 14h.

Um 2.04 Uhr ging es auf die Strecke - gestartet wurde in 4er Blöcke.

Die ersten 34km durften im Windschatten gefahren werden. Es stellte sich jedoch schnell heraus das alle 3 meiner Mitfahrer kein Interesse an der Führungsarbeit hatten und ich wohl die restlichen kompletten 310km im Wind verbringen werde.

So fuhr ich mein eigenes Tempo, welches mit einem 25er Schnitt, bis auf den Col du Pillon, den ersten 130km und etwa 2300hm sehr zufriedenstellend war. Oben am Col du Pillon versorgte uns die Schweizer Sportbrillenfirma Ileve mit einer warmen Bouillon. Somit konnte ich gestärkt in die lange Abfahrt nach Aigle starten.

Ab da wurde mir dann bewusst, dass es schwer werden würden, die gesetzten 14h einzuhalten. Jedoch konnte ich von meinem Mentaltraining Gebrauch machen und bin einfach gefahren trotz dem Wissen, das es nun 120km im starken Gegenwind nach Visp geht. Zeitweise war es wirklich schwer die 20km/h Marke zu halten - so stark war der Wind.

In Visp angekommen bewahrheitete sich meine kleine Befürchtung. Wie praktisch jedes Mal in diesem Jahr regnete es, wenn ich auf dem Rad bin.

In Visp war der Regen dann so stark, dass ich innerhalb weniger Sekunden komplett durchnässt war. Die Temperaturen vielen auf 10 Grad und das Wetter besserte sich auch nicht mehr bis Zermatt. Ich konnte mich aufgrund der Kälte zeitweise kaum mehr auf dem Rad halten und war froh, als ich es unterkühlt und entkräftet noch irgendwie nach Zermatt schaffte. Mit einer Zeit von 14h 45min erreichte ich das Ziel und bin glücklich das Ziel erreicht zu haben. Leider mussten viele Fahrer wegen Unterkühlung das Rennen aufgeben und mit Wärmedecken aufgewärmt werden.

Kurz nach dem Rennen sagte ich, wie nach jedem Cancellara-Rennen, dass ich das nie mehr wieder mache. Doch wer weiss, vielleicht stehe ich im kommenden Jahr zum 5. Mal am Start. J

 

Jedenfalls heisst es nun gut erholen und am kommenden Wochenende wieder anzugreifen. Ich hoffe ausnahmsweise mal bei schönem Wetter.

 

 


Herrenberg DE

Rennbericht von Pascal von Büren

 

 

Dieses Jahr startete meine Saison bereits am 27. April mit dem Rennen in Herrenberg, rund einen Monat früher als gewohnt. Das Rennen über 48 km und ca. 800 Höhenmeter ist für meinen Dieselmotor ebenfalls relativ kurz. So ging ich mit dem Vorhaben ans Rennen, rund 2 Stunden ohne Taktieren einfach Vollgas zu geben. Am Freitag nach der Ankunft ging es gleich zur Streckenbesichtigung. Es stellte sich schnell heraus, dass meine Vermutungen der Wahrheit entsprachen. Keine langen Anstiege und lediglich 2 steile kurze „Wellen“ deuteten darauf hin, dass es sicher ein schnelles Rennen geben wird. Einzig und alleine die Regenmengen der vergangenen Tage werden das Tempo bremsen, denn es hat einige Stellen mit tiefem Schlamm. Am Samstag war der Start um 12.00 Uhr für meine Verhältnisse relativ spät. Ich wusste jedoch, dass ich gut vorbereitet war. Neu habe ich dieses Jahr ein Mental-Coach beigezogen und nach 2 Saison Unterbruch arbeite ich auch wieder mit einem Trainer zusammen.

Wie vermutet, gaben alle von Anfang an ziemlich gas. Ich wusste, dass ich bis zum ersten steilen Streckenteil vorne mitfahren sollte, um nicht von den „Fussgänger“ aufgehalten zu werden. Kurz vor diesem Anstieg jedoch passierte das, dem ich immer aus dem Weg gehen wollte. Von hinten kam ein Fahrer angerast und wollte zwischen mir und einem Fahren auf gleicher Höhe neben mir durchfahren. Es war aber offensichtlich, dass der Platz nicht ausreichte und wir kamen zu 3. Zu Fall. Während dem der 2. Fahrer den Unfallverursacher noch zusammenstauchte, schaute ich zu, bloss möglichst schnell wieder anzufahren. Mein Mentalcoaching zeigte das erste Mal seine Wirkung, indem ich keine Sekunde meiner Gedanken dem Fall opferte und gleich weiterfuhr. Ich konnte mich gleich einem anderen Fahrer anhängen, der offensichtlich auch noch weiter nach vorne wollte vor dem Aufstieg, so konnten wir zusammen in einer guten Pace dieses Teilstück durchfahren.

Auf der Höhe war es dann so weit. Der Regen der vergangenen Tage machte sich in tiefem Schlamm bemerkbar. Kurzer Stopp, um die Reifen wieder vom bremsenden Schlamm zu befreien, ein kurzer Trail ins Start-Zielgelände und Start auf die 2. Runde.

Ich konnte meine Pace sehr gut durchziehen, bin sehr zufrieden und der Formtest war erfolgreich.

Nach 48 km erreichte ich auf dem 18. Rang das Ziel und bin gespannt auf mein Rennen im Jura am 19.5.24, welches dann mehr meiner Renndistanz entspricht. Hoffentlich ist bis dann der Sommer ein wenig näher.

 


Simplon Pavo IV Raw Limited

 

 

Bereits in seiner Serienausführung ist das PAVO IV ein ganz besonderes Rennrad. Jetzt hast du die Chance auf eines von 99 unlackierten Modellen - die PAVO IV RAW LIMITED Edition!

 

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Glückliche Gewinner am Stand der Gwärb 2023

 

Es wurde fleissig geradelt am Stand

des A-Team 2 Rad.

 

Sehr viele Besucher spulten die 360m beim A-Team Sprint ab.

Mit einer Siegerzeit von 28.44sek. bei den Damen

und mit 22.29sek. bei den Herren wurden zwei absolute Topzeiten erzielt.

Die zwei schnellsten Sprinter, Marina und Marcel, durften ein komplettes A-Team 2 Rad Bekleidungsset mit nach Hause nehmen.

Als Hauptgewinn wurde unter allen Teilnehmern ein Jahresservice verlost. Als glücklichen Gewinner des Jahresservice durfte Silvan den Hauptpreis entgegennehmen.

Wir danken allen Besucher fürs Vorbeischauen und Wünschen allzeit gute Fahrt!

 

 

Die glücklichen Gewinner durften kürzlich ihre Preise von Firmeninhaber Marcel Achermann und seinem Bruder Stefan entgegennehmen.

 

v.l.n.r. Marcel Achermann, Marcel Bachmann, Marina H , Silvan Huwiler und Stefan Achermann

 


Preisübergabe des Wettbewerbs Michelsamt bewegt


Saisonhöhepunkt am 24Stundenrennen Schötz geglückt

 

 

 

Am 24 Stunden Rennen in Schötz trat ich (Pascal) zum ersten Mal in einem Teamwettkampf auf dem Bike an.

Zusammen mit Anna Weinbeer gab es ein Baselländer-Team. Die Erholung vom Montafon Marathon und Vorbereitung auf das Rennen stimmte mich positiv. Ich reiste bereits am Freitag an um alles aufzustellen und einzurichten.

Der Start auf dem neuen, um 500 Meter verlängerten Kurs, fand pünktlich um 14.00 Uhr statt.

Wir entschieden uns, dass wir jeweils 3 Runden absolvieren und danach gewechselt wird.

Der Samstag durch den Tag war es ein Kopf an Kopf Rennen mit dem Team Ostschweiz Druck um den 2 Platz. Bis zum Eindunkeln verloren wird dann aber 6 Minuten.

 

Über Nacht entschieden wir uns ab 24 Uhr jeweils auf 6 Runden (1.5h) pro Einsatz zu verlängern, so konnten wir uns auch mal gut verpflegen und ein Powernap machen, aber dennoch immer jemand am fahren war.

Gegen 4 Uhr in der Früh begann es dann richtig stark zu regnen. Die Strecke wurde immer schlammiger und ab 6 Uhr war die Wiesenabfahrt fast nic wir konnten unser Rückstand vernichten und haben den 2. Platz erobert und einen Vorsprung ausgebaut. Dht mehr fahrbar. Unser Taktik-Wechsel und bestimmt auch der einsetzende Regen waren schlussendlich positiv zu bewerten, dennoch das schlechte Wetter setzte insbesondere mir stark zu. Die Kleidungen waren alle durchnässt und so musste ich mit einer Unterkühlung aussetzen. Glücklicherweise konnte Anna die Kälte besser wegstecken und übernahm somit einige Runden.

Die Rettung kam dann um 9 Uhr morgens, als mir meine Frau und ihre Kollegin trockene Kleider und einen Heizofen brachten. Ich konnte mich wieder erholen und die letzten Stunden nochmals alles geben. An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich bei den Beiden und für alle anderen, die mich und Anna während den 24h unterstützt haben.

Bis zum Schluss konnten wir noch 9 Runden Vorsprung auf den 3. Platz rausfahren.

Der 1. Platz blieb für uns  mit diesen schweren Bedingungen leider unerreichbar. Zudem war das Team Thömus sehr professionell aufgestellt. Sie wurden von diversen Betreuer und einem Mechaniker unterstützt, welcher bei jedem Fahrerwechsel die Bikes wieder auf Vordermann brachte und die Fahrer sich nur um Energiezufuhr, Erholung und Fahren kümmern mussten.

Glücklich erreichten wir nach unserem ersten 24 Stundenrennen unter wirklich harten Rennbedingungen in Schötz den 2. Platz in der Kategorie 2er Mixed.

Nun gilt es genug Erholung einzuplanen und für eine erneute Teilnahme an einem 24h Rennen wissen wir was zu verbessern ist.

 

 

Vielen Dank an meine Frau und Ihre Freundinnen für den grossen Support und auch an Anna, meine Teamkollegin, die mich mit ihrer positiven Einstellung sehr motiviert hat durchzuhalten.


Montafon M3-Marathon

 

 

 

Die Geschichte dieses Rennens ist kurz und schmerzhaft.;-p

 

Es begann schon alles mit einer eher suboptimalen Vorbereitung. Leider habe ich in der Woche zuvor eine Erkältung erwischt. Diese musste ich zuerst auskurrieren, bevor ich richtig weiter trainieren konnte. Mit dem dazugekommenen Schlafmangel aufgrund der Schichtarbeit und neuen Familiensituation war diese Vorbereitung dann alles andere als optimal.

Dennoch wollte ich möglichst viel ra

usholen. Am Rennmorgen bin ich dann mit einer Magenverstimmung aufgewacht.

Mit der Aussicht auf das bereits am Wochenende drauf stattfindende 24 Stundenrennen, nahm ich mir vor am Limit zu fahren, mich aber nicht vollkommen abzuschiessen.

Bereits im Anfangaufstieg verlor ich einiges an Zeit. Es war nicht so, dass ich mich schonen wollte, sondern einfach keine Kraft auf die Pedalen kriegte.

Da aufgeben keine Option war, nahm ich den Anfang des 2. Anstiegs locker, in der Hoffnung am Schluss nochmals aufdrehen zu können. Dies war aber leider nicht möglich – ich kriegte weiterhin keine Kraft auf die Pedalen.

 

Mit Platz 12/15 in meiner AK und einer Zeit von 4.23h weiss ich mehr leisten zu können

 

 

Wie sagt man so schön, abhaken und vergessen. Das nächste Rennen kommt schon bald.


Black Forest Ultra Bike Marathon

 

 

 

In diesem Jahr war aufgrund der Geburt von meinem Sohn mein Saisonstart erst am 16. Juli und somit eher spät. Ich wusste, dass viele Mitstreiter bereits Rennkilometer in den Beinen haben werden und war mir unsicher, in welcher Form ich nach den vergangenen Wochen war.

Für mich war somit der Formtest im Fokus.

 

Da ich zum ersten mal bei diesem Rennen an den Start ging, musste ich mich im allerletzten Block einreihen und konnte auf dem 721. Startplatz das Rennen auf mich nehmen. Die ersten 5 Kilometer waren noch relativ flach. Wie es bei den Rennen in Deutschland üblich ist wird da schon sehr kräftig in die Pedalen getreten und so fuhren wir mit etwa 35km/h auf den ersten Anstieg zu. Für mich war wichtig, in dieser Fläche im Windschatten verharren zu können und im ersten Anstieg von 15km mein eigener Rhythmus zu finden. Beides gelang mir hervorragend und somit konnte ich bis zum ersten Kontrollposten in 1.5h bereits fast 500 Plätze aufholen. Nun war der längste Anstieg gemeistert und es folgte somit eher mein Terrain mit kurzen knackigen Anstiegen und schnellen Abfahrten.

Ich konnte mich noch ein wenig nach vorne kämpfen, mein Tempo durchziehen und immer wieder früher gestartete Fahrer überholen. Dies war nicht nur für meine Motivation gut, es zeigte mir auch, dass die Form für die kommenden Rennen im Montafon und danach das Saisonhighlight mit dem 24h Rennen in Schötz stimmt.

 

Am Schluss wurde das Rennen nochmals richtig schnell und führte durch den Campingplatz von Kirchzarten. Die Stimmung auf diesem Campingplatz trieb uns alle nochmals voran.

Am Ende belegte ich den 42. Platz und konnte mich somit im ersten Viertel des Fahrerfeldes platzieren. Ich kann also zuversichtlich auf die anstehenden Rennen schauen.

 

Dies war bestimmt nicht mein letzter Start in Kirchzarten. Auch wenn das Streckenprofil eher einem Gravelrennen wie einem MTB Rennen gerecht wird (im Schwarzwald sind Bewilligungen über Trails zu fahren fast unmöglich zu erhalten) ist die ganze Organisation und Stimmung am Streckenrand einzigartig und bestimmt auch der Grund, weshalb dies einer der meistbesuchten Marathons in Deutschland ist.

 

Nach 3h39 erreichte ich das Ziel der Marathondistanz von 71km und 2‘000 Höhenmeter

 

Platzierung Overal : 184/932. Nach Altersklasse 42/169


Rothaus Bikegiro

 

 

4 Tage Rennfeeling im Hochschwarzwald

Vom 4.8.2022 bis 7.8.2022 fand der Rothaus Bike Giro statt. Ein Etappenrennen in Todtnau und Grafenhausen über 256 km und 7‘010 Höhenmeter.

 

Etappe 1

Gleich zum Start der ersten Etappe über 51km und rund 1‘500 Höhenmeter wurde ein horrendes Tempo eingeschlagen. Die ersten Anstiege wurden bereits mit 350 Watt und mehr durchgedrückt. Die meisten Kilometer führten über Wald-Kiesstrassen und nur wenige Kilometer bestanden aus Trails und Wurzelpassagen. Bei Temperaturen über 30 Grad war die Sicht im staubigen Mittelfeld stark begrenzt. Deshalb, und weil es kaum lange Flachpassagen gab, in denen ich Kraft im Windschatten hätte einsparen können, entschied ich mich mein eigenes Tempo einzuschlagen.

Meine Taktik ging auf und so konnte ich im letzten 13km Aufstieg einige Fahrer noch überholen und die erste Etappe mit einer Zeit von 2h55 auf dem 25. Platz abschliessen.

 

 

 

Etappe 2 (64.8km, 2140hm)

Für mich war schon vor dem Start klar, dass ich bei dieser Etappe nicht viel reissen werde. Denn dieser Tag führte uns über 3 saftig steile Anstiege mit nicht selten über 15% bei Temperaturen über 35 Grad und nur 2 Verpflegungsposten. Für mich hiess es an diesem Tag möglichst gut durchzukommen und nicht zu überhitzen. Nach 25km war der Start zum ersten längeren Anstieg. Ich fuhr mein Rhythmus und lies mich nicht von den vorbeifahrenden Fahrer mitziehen.

Diese Taktik zeigte sich gegen Schluss der Etappe als richtig, denn ich hatte Mühe mit der Temperatur, den steilen Anstiegen und dem Mangel an Flüssigkeitszufuhr. Obwohl ich mich stark zurück hielt war der Schlussaufstieg von 15 km und zusätzlich mehreren steilen Rampen für mich die reinste Folter. So kam es, dass ich mich auf den letzten 5 Km sogar übergeben musste und nach 4h21 auf dem 29. Platz mich total entkräftet noch ins Ziel quälte.

 

Etappe 3 (76km, 2‘020hm)

Mit dem Standortwechsel nach Grafenhausen wechselte auch das Wetter. In der Nacht gab es Regen und beim Start um 10 Uhr zeigte das Thermometer 20 Grad weniger als die vorherigen Tage. Immerhin sollte es so auch nicht mehr staubig werden.

Diese Umstände stimmten mich zuversichtlich, die verlorene Zeit vom Vortag wieder gut zu machen. Leider habe ich dabei die Rechnung ohne meine Konkurrenz gemacht. Dieser Temperaturunterschied kamen natürlich auch ihnen entgegen. Die ersten 25 Kilometer waren wir eine Gruppe von 10 Fahrer und in der Fläche wurde ein Tempo von mehr als 30 Km/h angeschlagen. So versteckte ich mich im Windschatten um die Kräfte zu sparen, denn die Anstiege waren zwar weniger lang, jedoch gespickt mit Singletrails. Beim letzten Anstieg vor der 2. Verpflegungsstation musste ich leider abreisen lassen und fuhr alleine in den anschliessenden Aufstieg, danach bin ich falsch abgebogen und musste eine Zusatzschlaufe drehen, zu meinem Glück stellte sich danach heraus, dass ich nicht der einzige war, der die Beschilderung falsch gelesen hat.  Auf den restlichen rund 30 Kilometer kam dann der Spass -  endlich führte die Strecke über viele technische und coole Singletrails. Diese Etappe beendete ich mit einer Zeit von 4h20 auf dem 27. Platz im Gesamtklassement konnte ich mich um 1 Platz nach vorne bringen.

 

Etappe 4 (62.6km 1450 hm)

Am morgen fühlten sich meine Beine sehr gut an, ich war zuversichtlich für diese Etappe, deren Profil mir sehr gut entsprach. Keine steilen Anstiege und der längste verlief über ca. 6km.

Über die ganze Distanz waren wir eine Gruppe von jeweils ca. 5 Fahrer/innen. Es war ein windiger Tag und oben auf der Fläche des 2. Anstiegs erwartete uns starker Gegenwind. Niemand war so richtig motiviert davon zu ziehen und alleine gegen den Wind zu kämpfen. So blieben wir weiter zusammen. In der technischen Abfahrt sind dann aber doch zwei Fahrer abgefallen und im kommenden Flachstück wurden in der Gruppe 350 Watt gedrückt. So entschloss ich mich abreissen zu lassen um am Schluss noch genug Kraft zu haben. Wie in den vergangenen Tage war dies ebenfalls der richtige Entscheid. Ein im Trail „verlorenen“ Fahrer schloss wieder zu mir auf, danach entstand eine gute „Teamarbeit“. In den Trails gingen wir viel Risiko ein und auf der Fläche konnten wir mit guter Zusammenarbeit ein hohes Tempo einschlagen. 5 Kilometer vor Schluss konnten wir dann eine 5er Gruppe einholen. Da ich den letzten Kilometer vom Vortag kannte, wusste ich, dass ich als erster in die Abfahrt einfahren sollte und startete einen Angriff. Danach hätte es nur noch wenige Überholmöglichkeiten gegeben. Mein Plan war, einfach weiter um die 180Grad kurve vor der Ziel Gerade, welche berghoch führte, als erster in Angriff zu nehmen um so den Zielsprint für mich zu entscheiden. Dieser Plan ging auf und ich erreichte nach 3h19 das Ziel auf dem 26. Platz und beendete dieses Rennen auf dem Gesamtplatz 28 in meiner Kategorie.

 

 

Da ich wie schon erwähnt meine Saison früher beenden werde, war dies bereits mein geplantes Saisonziel. Ich werde noch spontan am ein oder andern Rennen teilnehmen, abhängig davon wie die Schlussphase meiner Ausbildung verläuft.

 

Vielen Dank dem Organisator für die reibungslose Planung und Durchführung. Solche Rennen sind immer etwas besonderes, die Fahrer sind näher zusammen. Viele verbringen die Zeit neben den Rennen auf dem Camping im Zielgelände. Vom Profi bis Amateur und den Anhängern gibt es Gespräche und gemeinsame Abendessen. Man sitzt gemütlich zusammen und spricht auch mal über alles andere als Radsport. Es sind eben nicht nur die 4-5 Stunden am Tag, sondern die kompletten 4 Tagen von früh bis späht die ein solches Format besonders machen. Die Atmosphäre unter den ZuschauerInnen im Zielbereich war einzigartig und schweisst zu einer Bike Gemeinschaft zusammen


Jura Bike Marathon

 

 

In den vergangenen 2 Jahren war der Saisonstart Corona-bedingt jeweils auf den Juli oder August verschoben worden.

Nun ging es in diesem Jahr endlich wieder mit einem normalen Start am 15.05.22

 

Um Punkt 9.00 Uhr ertönte in Vallorbe/VD der Startschuss für die neue Saison.

Das Rennen des Jura Bike Marathon hatte 70km und ca. 2800 Höhenmeter auf dem Programm.

Der Start war wie immer sehr hektisch, viele Fahrer wollten sich gleich nach vorne drängen. Aus Erfahrung weiss ich jedoch, dass die meisten beim ersten längeren Anstieg bereits dafür büssen. Ich liess mich nicht aus der Ruhe bringen, konzentrierte mich auf einen gleichmässigen Tritt und fuhr mein Tempo.

Bereits bei den ersten Höhenmeter merkte ich, dass meine Beine, wie auch im Abschlusstraining vor dem Rennen, sehr gut waren. Ein Zeichen dafür, dass ich mich optimal vorbereitet habe. Auch in den technischen Trails konnte ich ein gutes Tempo fahren. Nach etwa 30 Kilometer und 1400hm lag ich sehr gut in der Zeit und auf einem guten Zwischenrang. Endlich konnte ich mit Fahrern mithalten, auf die ich in der vergangenen Saison mindestens 30 Minuten Rückstand hatte.

Für mich war dies ein gutes Zeichen und eine Bestätigung, dass ich mich in Ausdauer und Fahrtechnik stark verbessert habe. Nach 50 Kilometer hatte ich starke Probleme mit Beinkrämpfen. Beim letzten  Verpflegungsposten waren die Flüssigkeitsvorräte leer, sodass ich bei den warmen Temperaturen nichts mehr trinken konnte. So kam das unvermeidbare Übel und ich verlor in den letzten 20 Kilometer noch sehr viel Zeit und ca. 25 Plätze.

 

Am Ende erreichte ich mit schmerzverzehrtem Gesicht nach 5h18min das Ziel auf dem Platz 162/252 Gesamtklassement und 42/62 in meiner Kategorie. Mit diesem Resultat war ich nicht gänzlich zufrieden, kann jedoch für die kommenden Rennen viele gute Punkte mitnehmen.


Hegau Marathon

 

 

Die Geschichte des letzten Marathons im Jahr 2021 ist eigentlich sehr einfach geschrieben.

 

Ich bin voller Zuversicht nach Singen gefahren, habe mich die vergangenen Tage wie auch am Morgen sehr gut gefühlt.

Auch das Streckenprofil stimmte mich sehr zuversichtlich und mit der Tatsache, dass ich einen persönlichen Helfer an der Strecke hatte, der mich mit Getränk und Riegel/Gel, 4 mal verpflegte, war alles perfekt angerichtet für das beste Rennen meiner Saison.

Leider war diese Zuversicht schnell zunichte.

Der ständige Wechsel zwischen Anstieg und Abfahrt liegt mir eigentlich gut, an diesem Tag war das Gegenteil der Fall.

Nach bereits einer Stunde und 20km machten sich Krämpfe bemerkbar, somit musste ich mein Tempo stark reduzieren. Als die erste Zieldurchfahrt nach 50km sich näherte spielte ich mit dem Gedanken das Rennen vorzeitig zu beenden da sich die Probleme und Krampfanfälle häuften.

Aufgeben war und ist jedoch nicht meine stärke, so beendete ich das Rennen mit zusätzlichen pausen um die Krämpfe zu lösen.

Nach 4h17 erreichte ich völlig ausgelaugt das wohl schmerzhafteste Rennen, welches ich je gefahren bin. Es war eine sehr lange Saison mit vielen Rennen in kurzer Zeit, dies machte sich wohl nun bemerkbar.

Nun geht es an die Erholung, die kommenden Wochen werde ich meine Aktivität zurückschrauben und meinem Körper Ruhe gönnen.

 

 

Vielen Dank allen für die großartige Unterstützung in der vergangenen Saison


Ironbike Einsiedeln

 

 

Am vergangenen Wochenende fand der Ironbike in Einsiedeln statt. Dieses Rennen wurde vermutlich zum letzten mal ausgetragen. Umso mehr freute ich mich am Start zu stehen, an einem Rennen mit vielen Teilnehmer und einem guten Zuschauer Aufmarsch. 

Um 8.00 ertönte der Startschuss. Die ersten 8km am Sihlsee entlang waren mehrheitlich flach und so blieb das komplette Fahrerfeld inkl Elite auch zusammen. 

Nach der Teufelsbrücke und der ersten Steigung riss das Feld jedoch schnell auseinander. 

Für mich war die fehlende Verpflegung am Rennen aufgrund des Schutzkonzept nicht optimal, deshalb hielt ich mich noch sehr zurück, das Rennen ging über 100km und 3600hm.

Bis zur grossen Steigung auf den Spirstock mussten zuerst 4 kleinere Anstiege überwunden werden. Ich konnte ein gutes Tempo halten und mich in einer Gruppe einfinden, welche erst am Spirstock und dem Hauptanstieg auseinander riss. In den steilen kurzen Zwischenstücken mussten einige Fahrer abreissen lassen und somit konnte ich mir ein wenig Boden für die Abfahrt gutmachen, welche ich dann auch benötigte. 

Die letzten Kilometer hatten es dann noch in sich. Einige kleinere Steigungen welche die Beine stark zum brennen brachten, mussten noch überwunden werden.

Nach 6 Stunden 51 Minuten erreichte ich das Ziel in Einsiedeln. Zufrieden mit meiner Platzierung im Mittelfend die ich von Anfang bis Schluss halten konnte.

Diese Saison konnte ich eine extreme Entwicklung durchlaufen und lerne immer mehr, wie ich meine Kräfte bis zum Schluss optimal ausreizen kann.

 

Am 10.10.21 findet nun bereits das letzte Marathon Rennen der Saison statt. Danach geht es an die Planung für die kommende Saison!


Nationalpark Bike Marathon

 

 

Am vergangenen Samstag stand der Nationalpark Marathon auf dem Programm, dass dieser etwas spezielles ist zeigte auch das grosse Fahrerfeld von rund 1500 Teilnehmer.

Die 141km und rund 4000Höhenmeter waren für mich speziell, noch nie habe ich mit dem Bike über 100km absolviert, noch nie ein Rennen welches fast die ganze Zeit über 1500 m.ü.M führt.

Die Wetterprognosen waren ebenfalls nicht gerade schön. Ich wusste aus meiner Erfahrung in den vergangenen 2 Jahren jedoch wie ich mich Mental und Energietechnisch bei einem solchen Rennen verhalten sollte.

Wie es bei einer 1.Teilnahme so ist, startet man von ganz hinten. so bedeutete es für mich mein eigenes Tempo zu fahren und mein eigenes Rennen zu machen, ich konnte im 1. Anstieg viele überholen und mich in einer Grossen Gruppe mit gleichstarken Fahrern einschleichen.

Mit dem Wissen das die richtige Prüfung mit dem Chaschauna-Pass erst nach 70 Kilometer startet habe ich mich bis da ein wenig zurückgehalten.

Der Chaschauna-Pass führt von Livigno über 2700 m.ü.M zurück in die Schweiz, doch die eigentliche Herausforderung war nicht die Steigung, ich habe mich in dieser sehr gut gefühlt, viel mehr machte mir die eisige Kälte zu schaffen und der beginnende "Wintereinbruch". Mit Schneefall auf den letzten 3 Kilometern! Auf den letzten 60 Kilometern zurück nach Scuol, hatte es mehrheitlich nur noch kleinere Steigungen. Bei der allerletzten grösseren Steigung Richtung Guarda, konnte ich mein Tempo erhöhen und einige Plätze gut machen, wie auch Fahrer distanzieren. Nach 8h35 erreichte ich mein Ziel und Blicke auf ein starkes Rennen zurück. Trotz Regen und Schnee und Temperaturen zwischen 0-15Grad konnte ich meine Ziele perfekt erfüllen und mich in der vorderen Hälfte platzieren. Rang 42 in meiner Kategorie und 201 Overall.

 

Nun gönne ich mir eine Woche Erholung, bevor ich die Vorbereitung für die letzten zwei Rennen starte. 


Eiger Bike Challenge

 

 

Eiger Bike Challenge, so unberechenbar für manchen Bergsteiger die Nordwand auch ist, genauso war es dieser Marathon für mich in Grindelwald.

ich bin im vergangenen Jahr bereits einmal 4000 Höhenmeter über 200 Kilometer und 6000 Höhenmeter über 280km mit dem Rennrad gefahren. 

Noch nie aber mit dem Mountainbike über nur 80km über 4000 Höhenmeter.  Für mich war deshalb auch klar, dass dieses Rennen für mich, wie es der Name des Rennen's schon sagt, eine Challenge wird. 

Dieses Rennen war wichtig um Erfahrungen zu sammeln, gerade mit diesen hm/Km Verhältnis.

Ich musste meine Kraft richtig einteilen. An den anderen Rennen kann ich oft am 2. Anstieg meine letzte Kraft ausschöpfen, danach geht es meistens nur noch bergab. Anders aber bei diesem Rennen. Beim 2. grossen Anstieg und über 2000 Höhenmeter, waren erst 40km absolviert. Daher war das eine ganz neue Herausforderung für mich. 

Das Rennen verlief wider erwarten für mich sehr erfreulich.  Von der zu erwartenden Hitze hatte ich grossen Respekt, weil die letzten 1100 Höhenmeter um den Mittag und ohne Schatten in Angriff genommen werden mussten.

Am Vormittag waren die Temperaturen noch angenehm und das Rennen war bloss aufgrund der Topographie eine Herausforderung. Happige Trails und Felsabfahrten gefolgt von steilen Aufstiegen waren zum "Brunch" geplant. Diese Leistungswechsel konnte ich sehr gut umstellen und konnte die Runde über Bussalp, grosse Scheidegg, First und Bachalpsee zurück nach Grindelwald gut absolvieren. Mit 2 kleinen Stürzen in den technisch sehr anspruchsvollen Abfahrten, jedoch ohne grosse Folgen. Dann unten in Grindelwald Grund nach einigen Metern flachem Terrain, ging es noch in den letzten Anstieg mit nochmals 1100 Höhenmeter über ca. 10 km, bei über 30 Grad an der prallen Sonne. Ab jetzt hiess es für mich nur noch gegen die Hitze kämpfen, mich irgendwie mit Wasser kühlen um nicht einen "Motorschaden" zu erleiden. Nach 1h50 Minuten hatte ich es dann geschafft und ich wusste, dass es nun mehrheitlich nur noch bergab geht. Aufgrund einer kleinen Unkonzentriertheit wegen der grossen Anstrengung schlich sich ein kleiner Fahrfehler ein und ich stürzte auf der Kiesstrasse, als mein Vorderrad wegrutschte. Zum Glück blieb ich aber bis auf Schürfwunden und einer Stauchung um Handballen unverletzt. Bloss noch die letzten sehr steilen 100 Meter vor dem Ziel, welche auf mich warteten. Ich wusste aber, dass ich solch kurze Strecken über mein Limit gehen kann, konnte so noch einen Platz gut machen.  

Nach 7 Stunden 36 erreichte ich glücklich und ausgelaugt das Ziel und war froh, konnte ich unter meinen gesetzten 8 Stunden bleiben (Platz 20 meiner Kategorie / 86 Overall). 

Für mich war dieses Rennen ein Schlüsselpunkt in meiner Mountainbike-Karriere. Solch gute Erfahrungen, dass ich mit solchen Strecken immer besser umgehen und meine Kraft einteilen kann, sind für mich Gold wert. 

Somit schaue ich zuversichtlich auf mein kommendes Rennen in 2 Wochen, dem Nationalpark (141km und 4000hm) entgegen, dann heisst es wieder möglichst schnell zu Fahren. 


Montafon M3 Bikemarathon

 

Schlag auf Schlag geht es nun weiter mit den Rennen. 

So stand am vergangenen Wochenende der Montafon M3 Bike Marathon mit seinen 65km und 2400Hm auf dem Programm. 2 Wochen hatte ich nun Zeit, mich an mein neues Simplon Cirex zu gewöhnen.

Zum ersten Mal fuhr ich ein Rennen, welches ich vor 2 Jahren schon einmal gefahren bin. Damals benötigte ich 4 Stunden 13 Minuten - so war mein diesjähriges Ziel die Strecke unter 4 Stunden zu absolvieren. 

Am Anfang war das Rennen sehr nervös. Bei der moderaten Steigung Richtung Silbertal gab es in meiner Gruppe extrem viele Tempowechsel, weshalb ich mich entschied, mein eigenes Tempo zu fahren und die Gruppe ziehen zu lassen um nicht zu übersäuern.

Dies stellte sich als richtiger Entscheid heraus. Nach wenigen Kilometer konnte ich einige Ausreisser wieder auf- und überholen. Die erste Steigung ging sehr gut und so ging es in den 1. Singletrail. Dieser war aufgrund starkem Regen in der Nacht extrem schlammig und rutschig, ging jedoch da es keine Kurven gab, sehr gut. In der weiteren Abfahrt konnte ich einige Fahrer überholen.

Bevor es in den 2. Trail ging, kam es zu einem Zwischenfall. Ein Bauer liess sein Hund trotz Rennen frei rumlaufen. So kam es wie es kommen musste, der Hund begab sich auf die Rennstrecke. Für mich war es leider nicht mehr möglich ohne Sturz zu bremsen. Das Glück war aber auf meiner Seite.  Nachdem ich mich wieder gefasst habe konnte ich ohne Defekt weiterfahren. Die weitere Strecke war dann auch nicht mehr so schwer. Da der Untergrund steinig war spielte der nächtliche Regen auch keine Rolle mehr. 

in der Zwischenfläche und der beginnenden 2. Steigung konnte ich dann wieder einige Fahrer einholen. Meine Taktik ging gut auf und meine Vermutung bewahrheitete sich,  indem ich dachte, dass einige zu schnell fahren und an der 2. Steigung büssen werden. Ich konnte aber meine Pace durchziehen und so ein sehr gleichmässiges Rennen fahren. Aufgrund meines Sturzes machten sich aber die Schürfwunden und Schmerzen im Bein immer mehr bemerkbar. Ich wusste jedoch, dass ich mein Ziel unter 4 Stunden noch erreichen kann und ich wollte in die Top 100 vom Gesamtklassement fahren. So blendete ich die Schmerzen aus und konnte am Schluss der Steigung auch noch welche überholen, die 45 Minuten vor mir gestartet sind. Dies stimmte mich gut und so holte ich die letzten 15 km noch alles aus mir und erreichte das Ziel nach 3 Stunden 55 Minuten und somit 18 Minuten schneller als noch im Jahr 2019. In meiner Kategorie erreichte ich in diesem Rennen zum 1. mal die Top 10.

(Platz 10 meiner Kategorie / Platz 38 Gesamtklassement) 

 

Nächstes Rennen: 14.08.2021 Eiger Bike Challenge

 

 


Engadin Bike Giro

 

Nach dem Saisonstart vor 2 Wochen kam es nun zum nächsten Event, der Engadin Bike Giro stand am vergangenen Wochenende auf dem Programm, 3 Tage 166km und 6'405 Höhenmeter.

Für mich die ersten Erfahrungen an einem Mehrtagesrennen. Nachdem ich im vergangenem Jahr Zürich-Zermatt beendet habe, war ich mir aber sicher, dass ich dieses Rennen gut fahren kann.

Am Donnerstag nach einem Bikedefekt im letzten Training in St.Moritz musste ich schnell handeln um noch starten zu können. Das A-Team 2Rad hat mir umgehend ein Bike bereitgestellt, so musste ich lediglich die 500km mit dem Auto auf mich nehmen um das Bike zu holen.

 

Am Freitag um 14.00 Uhr startete die 1. Etappe die ersten 43km und 1772hm.

Ich war aufgeregt und freute mich auf diese neuen Erfahrungen. Wie kann ich meine Kräfte einteilen, wie schnell kann ich mich an das neue Bike gewöhnen und wie gut konnte ich die Turbulenzen wegstecken.

Ich hielt mich in der 1. Etappe ein wenig zurück und gab mir die Zeit, mich ans Bike zu gewöhnen und fuhr nach 2h 53 ins Ziel. 

 

Tag 2: 63km und 2 mal auf 2500 m.ü.M

Die erste Steigung zum Lej Alv ging sehr gut ich konnte meine Pace sehr gut halten und den anschliessenden Downhill auf dem Olympa Trail geniessen. In der Fläche fuhren wir in einer 5er Gruppe. Ich konnte sehr gut mithalten und im Anstieg mussten immer mehr Fahrer abreissen lassen.

In der Höhe, erneut über 2000 m.ü.M, musste auch ich ziehen lassen. Ich bekam extreme Probleme mit der Luft und musste anhalten. Danach hiess es für mich nur noch irgendwie das Ziel zu erreichen.

 

Tag 3 über 60Km und ca. 2000hm

 Die ersten 5km waren flach und die ersten 29km nur mit kurzen Up- und Downhills. Nach dem vorherigen Tag war mein Ziel bei der kurz nach dem Start gebildeten Gruppe zu bleiben und schauen, wie ich mich fühlte. In den ersten kurzen steigungen fielen einige Fahrer zurück in unsere Gruppe. Nach ca. 20km hatte ich das Gefühl stärker wie der Rest der Gruppe zu sein und griff an einer kurzen Steigung an. Beim anschliessenden Downhill konnte ich den Abstand weiter ausbauen und ging bei Kilometer 29 in die Steigung. Diese war 8 Kilometer und 500hm, ich fand gleich mein Rhytmus und konnte weitere Fahrer aufholen und mein Tempo bis zum Schluss hochhalten. So war es am Schluss eine gute Etappe und ich konnte die ersten 2 Tage in den Hintergrund schieben und mich im Schlussklassement um 5 Plätze verbessern. 

Dieses Etappenrennen hat mir extrem viele neue Kenntnisse gebracht, welche ich am kommenden Rennen vom 31.07.2021 in Montafon für meine Strategie nutzen kann.

 

 

 

 


O-Tour Bike Marathon
Das Warten hat ein Ende. Die MTB-Marathon Saison startet mit der O-Tour nun doch, wenn auch nur für 2 Rennen. Dennoch war die Freude gross, lange war ungewiss, ob überhaupt ein Rennen starten würde. Die ganze rennfreie Zeit konnte ich optimal nutzen um meine Schwächen zu trainieren. Mit meinem Coach konnte ich mich gezielt und optimal auf den Start vorbereiten. Im Startanstieg auf die Richmettlen konnte ich sehr gut mithalten und einige Plätze gut machen. Nach 18km leider hat mich ein E-Bike, welches nach uns gestartet ist, von der Strecke abgedrängt als es zum Sturz kam. Neben Schürfwunden an Ellenbogen und Bein, hatte ich nun mit Schmerzen in der Hand zu kämpfen, welche sich im Downhill mit den Erschütterungen bemerkbar machten. Dann ging es auf die 2.Runde Richtung Ächerlipass, da hat sich das Fahre

rfeld sortiert und so fuhren wir in einer 4er Gruppe auf den Pass. Das gute Training machte sich bemerkbar, ich konnte m

ein Tempo von Anfang an durchziehen. In der technischen Schlussabfahrt war ich mit meinem Hardtail dann doch im Nachteil und verlor einiges an Zeit. In den letzten 4 Kilometer über den Flugplatz Alpnach konnte ich nochmals richtig Gas geben und die verlorene Zeit aufholen. Vielen Dank an mein Coach für den Tipp mit der aerodynamischen Haltung, so kam es dann zu einem harten Schlussspurt, welcher ich für mich entscheiden konnte und ich mir Platz 28 in meiner Kategorie sichern konnte. Nun ist es wichtig dass ich mich gut erholen kann. Am Mittwoch fahre ich ins Engadin um mich auf den Nationalpark-Marathon vom kommenden Samstag vorzubereiten. Diese 2 Rennen sind für mich wichtig, um die Erfahrung zu sammeln und mich auf die kommende Saison vorzubereiten, welche dann hoffendlich wieder normal planbar ist. 
Wir Gratulieren Pascal für die Top Leistung und wünschen Ihm weiterhin viel Erfolg bei seinen nächsten Rennen!

 Pascal an seinem zweiten Saisonrennen

 

 Am vergangenen Freitag stand ich diese Saison zum 2.mal als Shop-Fahrer von A-Team 2 Rad Beromünster am Start.

Gleich wie bereits im Juli mit dem Rennrad, ebenfalls gleich wie im Vormonat das Rennformat Chasing Cancellara.

Da nach wie vor die Marathonrennen mit dem MTB ausbleiben und auch weitere Rennen ausgefallen sind, startete ich erneut an einem Strassenrennen von Zürich nach Zermatt 280Km und 6500Hm.

Im Normalfall Nutze ich das Rennrad lediglich als Trainingsgerät, doch wie so oft in diesem Jahr kommt vieles anders wie geplant und Spontanität ist gefragt.

Anfang Woche sah es noch ganz danach aus als müsste ich forfait geben. Am Dienstag begonnen mit einer Migräne, hatte ich es am Mittwoch mit Gliederschmerzen und einer Erkältung zu tun, ein Corona-Test musste gemacht werden. Zum Glück kam am Donnerstag das negative Testergebniss und ich fühlte mich auch wieder gut.

Um 02.00Uhr Nachts war mein Start in Zürich und mein Zwischenziel war mal gut über den Grimsel zu kommen, in Innertkirchen nach ca. 7 Stunden und 155km musste ich mich dann Verpflegen um nicht in ein Hungerast zu fallen.

Den Grimsel gelang mir dann relativ gut, aber ich wollte nicht zu viel riskieren da ich Anfang Woche noch Krank war und ein Einbruch eine Aufgabe bedeuten könnte.

So fuhr ich nie zu knapp an meine Grenzen. Das Wallis konnte ich dann trotz Gegenwind gut durchfahren. Nach 15std 15min (14h Fahrzeit) erreichte ich in Zermatt das Ziel. Die Wettervorhersage war zum Glück sehr ungenau, so regnete es erst auf den letzten 2 Km und ich konnte dieses lange "Training" bei gutem Wetter geniessen.

 

 

Nun hoffe ich das am 13.09.2020 die O-Tour stattfindet und ich meinen ersten Start in diesem Jahr mit dem MTB in angriff nehmen kann. 

 

 

Wir Gratulieren Pascal für die Top Leistung und wünschen Ihm weiterhin viel Erfolg bei seinen nächsten Rennen!


Verspäteter Saisonstart

 

Am 03.07.2020 startete nach Corona bedingter Rennabsagen die Saison doch noch.

 

Es tut gut wieder Rennen zu fahren. Endlich konnte ich wieder meine Grenzen übertreten, endlich wieder leiden.
Bern Andermatt 210km und 5000Hm galt es zu bezwingen.

 
Der Start war sehr gut, die ersten 100km haben wir in 3.5 Stunden absolviert, das Zwischenziel wurde somit trotz sehr starkem Regen erreicht.
Den weg auf dem Grimsel mit 2'164 m.ü.M und die steigende Kälte machten den Fahrer zu schaffen. Stark durchnässt über 2'000 m.Ü.M bei 3 °C, das war hart.

 

Dann schnell runter nach Ulrichen und über 20°C, da begannen bei Pascal, Krämpfe in Wade und Magen, so war der Start am Nufenen nicht einfach und Raubte einiges an Motivation.
bei fortschreitender Höhe am Nufenen ging es dann immer besser und wir konnten auch eine gute Abfahrt nach Airolo hinlegen. Nun freuten wir uns auf die Tremola, eine Woche zuvor war diese sehr schön zu fahren. Halb oben war diesmal dann alles anders, wir kämpften mit Eisigem Gegenwind, diese letzten 5 Km waren anders als erwartet dann nochmals ein extrem harter Aufstieg. So haben wir als Team den Gipfel nach 10h 24 min (9h45 reine Fahrzeit) erreicht.
Stolz auf die Leistung, noch nie hat Pascal ein Strassenrennen absolviert. Und noch nie haben wir so viele Höhenmeter auf 200km zurückgelegt.
Schlussrang 34 von 74 hiess es am Schluss. Mehr ging unter diesen Bedingungen nicht, wir fuhren am Limit und die Wetterbedingungen setzten uns mehr zu als wir dachten.
Aus diesem Rennen kann viel Lernreiches gezogen werden.
Nun startet Pascal am 16.08.2020 in einem Trainingsrennen in die MTB-Rennsaison, bevor dann am 13.09.2020 die sehr kurze (3 Rennen) MTB-Marathonsaison in Obwalden startet.


neue Trikots für die Velogruppe Michelsamt

 

Nach der neu Lancierung unseres Trikots, haben wir uns entschieden, auch die Velogruppe Michelsamt mit neuen Trikots aus zu rüsten. 

 

Danke an die ganze Gruppe für das langjährige Vertrauen und die Wertschätzung.

 

vielen Herzlichen Dank an Godi von Büren der das ganze Organisiert. Weiter so!

 


Radquer Schweizermeisterschaften in Steinmaur

 

Am 14.01.2018 fanden in Steinmaur ZH die Schweizermeisterschaften statt. Jasmin startete als Favoritin. Sie konnte sich von Beginn vorne absetzen und wurde souverän Schweizermeisterin!

Herzliche Gratulation!


Flückiger Cross Madiswil

 

Endgültig im Winter angekommen! Die Strecke war durch den tiefen Boden sehr anspruchsvoll geworden. Die Abfahrt konnte dank zwei künstlichen Linien gut gefahren werden. Direkt zum Start fängt der erwartete starke Regen an. Jasmin fuhr von beginn weg direkt hinter Eva Lechner. Sie konnte den zweiten Platz bis ins Ziel souverän halten, zu Lechner war der Abstand aber zu gross. 

 

Bis zum Start der Herren hat sich das Wetter nochmals beruhigt. Doch das war nur eine kurze ruhe Phase vor dem eigentlichen Sturm. Es begann ab Rennmitte 

an zu Hageln. Der Wind kam Sturm artig und es Blitzte. Seit über zehn Jahren wurde keine Siegerehrung verschoben, das alleine heisst schon sehr viel.

Nach fünf Runden war für Marcel Schluss. Wegen der Kälte und weil er erst seit Donnerstag nach einer kleinen Grippe wieder auf dem Rad war. Der Verstand gab nach, die Gesundheit dankt. 

Gewonnen wurde das Rennen von Lars Forster vor Nicola Rohrbach und Andri Frischknecht.

 

Wir Gratulieren!

 

Weiter geht es erst im Dezember, mit den beiden Rennen in Nyon 2. Dezember und Sion 3. Dezember.

 

 


EKZ Crosstour Hittnau

 

 

Das letzte Rennen im Oktober, das erste Rennen mit der Winterzeit, das erste Rennen kalt und dreckig. Ein paar Eckdaten zum Radquer in Hittnau.

Jasmin konnte den beiden stark fahrenden Frauen aus Frankreich und Tschechien nicht ganz folgen. In der zweiten Runde hat sie das Loch aber nochmals schliessen können. Sie konnte die Pace der beiden Ausländerinnen aber nicht mithalten und wurde gute dritte. In der Gesamtwertung steht sie weiterhin hinter Pavla Havlikova, die zweite von Hittnau, auf dem zweiten Rang.

 

Bei den Elite Männern ging der Sieg an den Deutschen Marcel Meissen. Marcel hatte einen sehr guten Start. In der zweiten Runde leider ein Sturz und der Lenker war schräg. Er verlor bis zum Wechselposten einige Plätze. Konnte sich dann aber wieder steigern und wurde starker 28.

 

Wir Gratulieren!


EKZ Crosstour Aigle

 

Sonntag 15. Oktober, der erste Abstecher in die französisch sprechende Schweiz. Genauer ins Unterwallis. Es stand der dritte Lauf der EKZ Crosstour an.

Bei den Frauen startete mit Helen Wyman, der zweifachen Europameisterin und mehrfachen Britischen Meisterin. Jasmin ging von beginn weg ein hohes Tempo an. Nach der ersten Runde kam sie mit ein paar Metern Vorsprung vor Wyman und Havlikova. In der vierten Runde musste Sie die beiden Profis aber ziehen lassen, es machten sich Rückenschmerzen bemerkbar. Sie konnte den dritten Rang souverän verteidigen. Am Ende waren es gar nur 38 Sek Rückstand.

Gewonnen hat Wyman vor Havlikova. In der Gesamtwertung ist Jasmin an zweiter stelle hinter Havlikova.

 

Bei den Elite Männern konnte Marcel Wildhaber seinen zweiten Saisonerfolg nach Bern einfahren. Knapp dahinter folgt Simon Zahner. Schweizer Doppelsieg!

Marcel musste am Start sehr viel Staub schlucken, den die Strecke war staub trocken und das Thermometer gab über 20Grad an. Er konnte sich aber im Rennen steigern und wurde guter 29. von 38 gestarteten Fahrern.

 

Wir Gratulieren!

 


Int. Cyclocross Lutterbach Pfastatt FR

 

Am 08. Oktober stand das erste Rennen im Ausland an. Jasmin fuhr von beginn weg in der Spitzengruppe die nach Rennhälfte noch aus vier Fahrerinnen bestand. Jasmin fuhr ein sehr aktives Rennen. Am Ende war nur die Französische Topfahrerin Lucie Chainel schneller. Jasmin verlor als zweite nur ein paar Sekunden.

 

Um 15:00 Uhr fand dann das Eliterennen statt. Am Start standen 30 Fahrer. Marcel fuhr von beginn weg um den 23. Platz, konnte gegen Mitte des Rennens aber noch zu legen und wurde sehr guter 20.


EKZ Crosstour Bern

 

Das Radquer in Bern fand zu ersten mal statt. Ein voller Erfolg, attraktive Strecke, Super Ambiente und viele Zuschauen am Streckenrand.

Jasmin konnte sich schon bald in der vierer Spitzengruppe etablieren. Gegen ende des Rennens konnte Sie das Tempo der drei anderen Fahrerinnen nicht mehr mit gehen und wurde gute vierte.

Marcel fuhr bei den Elite Männern ein gutes Rennen. Wurde leider in der zweitletzten Runde überrundet. Mit dem 34. Rang kann aber sehr zufrieden sein.

 

Wir gratulieren Herzlich!

Am nächsten Sonntag geht es in Frankreich weiter mit dem Cyclocross Lutterbach UCI C2


Radcross Illnau

 

Am Sonntag 24.09.2017 fand in Illnau ZH das Internationale Radcross statt.

Jasmin fuhr ein sehr konstantes Rennen an der Spitze. Sie hatte sich vorgenommen nicht zu schnell zu starten.

Jasmin konnte sich immer gut vorne behaupten, in der letzten Runde waren nur noch Jasmin und Marlene Morel Petitgirard an der Spitze. Nach einer Tempoverschärfung im Aufstieg konnte Jasmin nicht mehr mitthalten und wurde gute zweite.

Wir Gratulieren!!

 

Marcel fuhr bei den Elite Männern. Nach einem sehr guten Start konnte er aber sein Tempo nicht halten. Nach Rennhälfte wurde leider die 80% Regel angewendet. Von 42 gestarteten Fahrern konnten gerade mal 18 Fahrer das Rennen beenden.



 Radquer Kalender 17/18

 

 

17.09.2017                                          EKZ CrossTour Baden 24.09.2017                                          Radcross Illnau C2

30.09.2017                                          Quercup Aarwangen

01.10.2017                                          EKZ CrossTour Bern C2

07.10.2017                                          Quercup Holderband SO

08.10.2017                                          Cyclocross Lutterbach FR UCI C2

14.10.2017                                          Quercup Murgenthal

15.10.2017                                          EKZ CrossTour Aigle C1      

21.10.2017                                          Quercup Oensingen

28.10.2017                                          Quercup Möriken Wildegg

29.10.2017                                          EKZ CrossTour Hittnau C1

04.11.2017                                          Quercup Pfaffnau

05.11.2017                                          Europameisterschaft in Tabor CZ

12.11.2017                                          Flückiger Cross Madiswil C1

02.12.2017                                          Cyclocross Nyon C2 

03.12.2017                                          Cyclocross Sion C2

10.12.2017                                          EKZ CrossTour Eschenbach C1

26.12.2017                                          Radquer Dagmersellen C2

02.01.2018                                          EKZ CrossTour Meilen C1

14.01.2018                                          Schweizermeisterschaften Steinmaur

 


Schweizer Meisterin!

 

Jasmin fährt an der Radquer Schweizermeisterschaft in Dielsfdorf als erste über die Ziellinie. Sie musste aber hart für diesen Sieg kämpfen. Auf dem 2. Rang folgt Lise-Marie Henzelin die nur gerade 3 Sek auf die Siegerin verlor.

 

Sie konnte damit ihren 7. Schweizermeister Titel holen.

 

Das ganze A-Team gratuliert ganz Herzlich!

 

Radquer Saison 2016/2017

9x Podest, davon vier Siege!

1. Jahresklassement Frauen Elite

 

Gute Saison von Mäsi

 

 

 

 

 

 

Radquer Saison 2016/2017

 

 

2x Podest bei den Heimrennen Pfaffnau und Dagmersellen

6x Top Ten

17. Rang an den Schweizermeisterschaften in Dielsdorf bei den Profis

 

Elite Qualifikation! Bravo!